In Kürze sehen Sie diese Veranstaltungen:

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Aufführungsdatum: MI 27. und DO 28. Okt. 2021 10 Uhr

Theater Mimikri

Leider noch einmal verschoben, neue Termine Nov. 2022

Theatermärchen über Schein und Sein
mit Webstuhlmusik und Kleidermagie

(geschlossene Vorstellung für Maintaler Schulen und KITAs)

Ist Kaiser Klemens verrückt geworden? Er stolziert auf dem Schloßplatz in Unterhosen! Was ist geschehen?

Kaiser Klemens ist kleidersüchtig. Er glaubt, nur durch prächtige Kleider könne er sein Volk beeindrucken. Zeremonienmeisterin und Finanzminister wissen keinen Rat: Das Land ist pleite und Kaiser Klemens kann nicht mehr schlafen. Seine protzig-prächtigen Kleider verfolgen ihn bereits nachts im Traum. Schneiderin Elsa und Weber Walter warten verzweifelt auf ihr Geld. Doch Not macht erfinderisch!

Aufführungsdatum: Fr 10.12.2021 20 Uhr

Jens Sörensen Entertainment

Verschoben auf Frühjahr 2022

Eine musikalisch-biographische Zeitreise durch das bewegte Leben und die Musik des größten Entertainers des letzten Jahrhunderts

Besetzung: Jens Sörensen und die Showgirls

Der Sänger und Entertainer Jens Sörensen schlüpft für diesen Abend in die Rolle des „Frankieboy“. Er singt Sinatras Welterfolge und zeichnet in seiner Moderation die Stationen einer außergewöhnlichen Karriere nach. Dieser wunderbare Konzertabend macht das Flair der großen Sinatra-Shows in Las Vegas greifbar. Mit verblüffender Authentizität vermittelt Jens seinem Publikum eine perfekte Illusion – nicht zuletzt, weil er in die Rolle von Sinatra schlüpft und er sich dabei mit seinem Vorbild vollkommen identifiziert.
Seine Stimme, seine Mimik und Gestik sind die Garanten für ein großartiges Show-Event! Lassen Sie sich einfangen vom Flair einer glamourösen Show – lehnen Sie sich zurück und genießen Sie „Die Sinatra-Story“!

Aufführungsdatum: Mi 12. Jan. 2022 20 Uhr

Johann-Strauß-Orchester Frankfurt (Frankfurter Sinfoniker)

Was gibt es Schöneres als das Neue Jahr schwungvoll zu beginnen, ganz traditionell mit dem Frankfurter Johann-Strauss-Orchester. In diesem Jahr erwarten Sie klassische Melodien aus Operette und Film.

Mit Wiener Walzer Klängen und vielen anderen unterhaltenden Melodien aus alter und neuer Zeit hat das Ensemble unser Publikum schon viele Male ins Neue Jahr geschwungen. Wieder dabei ist auch Witolf Werner, der nicht nur den Walzer im Blut hat, sondern auch geistreich und mit viel Witz durchs Programm führt. Von der Fledermaus bis Rocky spannt sich der Bogen der Melodien, die u.a. von Johann Strauss, Franz Lehar, Ennio Morricone und Cole Porter der Welt geschenkt wurden. Mit viel Charme, Ausdruckskraft und einer strahlend-weichen Sopranstimme wird in diesem Jahr Christiane Linke die Seelen des Publikums erwärmen.

 

 

Aufführungsdatum: Mi 1. Feb. 2022 20 Uhr
 

Kammerspiele Hamburg

Eine Märchenbearbeitung von Michael Ehnert

Besetzung: Kristian Bader, Jan-Christof Scheibe und Michael Ehnert

Regie: Martin Maria Blau

Empfohlen für Jugendliche ab 16 Jahre

Die „Kinder und Hausmärchen“ der Brüder Grimm sind ein internationaler Bestseller, ein literarischer Fantasyfilm fürs Kinderzimmer, der in mehr als 100 Sprachen übersetzt und öfter verkauft wurde als die Bibel. Man kann also davon ausgehen, dass es kein einziges Kind gibt, das noch nichts von Rotkäppchen, Rapunzel oder dem Froschkönig gehört hat. Doch Jacob und Wilhelm Grimm waren weit mehr als nur die Märchenonkel der deutschen Literatur.

Das sagt die Presse

Plakat "Die Falle"
Aufführungsdatum: Mi 16. Mrz. 2022 20 Uhr

Theater Fürth

Psychothriller von Robert Thomas

Besetzung: Julian Schneider, Jenny Löffler, Patrick Dollmann, Sascha Hödl, Rebecca Lara Müller u. Sascha Jähnert

Drei Hauptdarsteller aus "Sturm der Liebe"
Drei Publikumslieblinge in einer Produktion

Eigentlich scheint das Landhaus geradezu wie geschaffen für romantische Stunden des frisch vermählten Paares Florence und Daniel Corban. Doch nach einer ersten Krise verlässt Florence im Streit ihren Mann und bleibt verschwunden. Daniel Corban gibt eine Vermisstenanzeige auf, die polizeilichen Ermittlungen bleiben ergebnislos.

Über 10 Tagen fehlt jede Spur von Florence.

Aufführungsdatum: So 27. Mrz. 2022 16 Uhr

Kammeroper Köln

Musiktheater für die ganze Familie

Komponist: Camille Saint-Saëns

Musikalische Leitung: Inga Hilsberg

Der Karneval der Tiere ist das wohl bekannteste Werk des bereits zu Lebzeiten legendären französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Komponiert für Kammerorchester und zwei Klaviere und zunächst auch nicht explizit für Kinder gedacht, gelang dem Komponisten ein beeindruckendes Werk mit besonderem Charme. Camille Saint-Saëns liebte den musikalischen Spaß. Es ging ihm in den 14 Musikstücken ebenso um die einzigartig tonplastische Darstellung von Tieren wie auch um die augenzwinkernd ironische Auseinandersetzung mit der Musik seiner Zeit.

Aufführungsdatum: Di 20. Apr. 2022 20 Uhr

Nordtour

Lustspiel von Jens Exler

Besetzung: Heidi Mahler und das Ohnsorg Ensemble

Regie: Michael Koch

Heidi Mahler schlüpft in die Glanzrolle ihrer Mutter und beschert einen köstlichen Theaterabend mit viel Gelächter und Beifallsstürmen!

Dieter klaut im Haus die Brötchen, Hanne Knoop verdient sich ein saftiges Zubrot durch Untervermietung, Hauswirt Schlachtermeister Tramsen verwurstet Katzenfutter – behauptet Meta Boldt. Nichts als Unruhe stiftet die Klatschsüchtige mit ihren üblen Nachreden unter den Nachbarn.

Hier kriegt jeder Extremist auf die Mütze – ob rechts oder ob links.

„Grimms sämtliche Werke … leicht gekürzt ist alles andere als ein klassischer Märchenabend. Die Herren Bader, Ehnert und Scheibe lassen nur einzelne Elemente der Märchen aufflackern. Zu dritt packen sie ganz heiße Eisen an. Sie erzählen, wie die deutsche Einheit im 19. Jahrhundert überhaupt zustande kam – und was das mit uns heute zu tun hat. Das ist durchaus politisch, das ist brisant. Hier kriegt jeder Extremist auf die Mütze – ob rechts oder ob links. Das Publikum war begeistert. Dieses Märchen für Erwachsene in der Regie von Martin Maria Blau will etwas über uns heute erzählen, über unsere heutige Gesellschaft zwischen Hysterie und wachsendem Extremismus. Es wird zu einem klugen und manchmal gefährlichen Abend über uns Deutsche. Und zu einem Abend, der nachdenklich macht.“

(Peter Helling am 1.10.2021 im Norddeutschen Rundfunk)

Kabarett vom Feinsten

„Das war Kabarett vom Feinsten – intelligent, kurzweilig und obendrein aktuell. Kristian Bader, Michael Ehnert und Jan-Christof Scheibe begeisterten. Michael Ehnert, der für die scharfsinnigen Texte verantwortlich zeichnet, webt in den Lebenslauf der beiden Sprachwissenschaftler außerdem die politischen Verhältnisse ein: Besonders gut kommen die vielen geistreichen Bezüge zur Gegenwart an, wobei Ehnerts Texte sowohl die deutsche Befindlichkeit, immer nur die Probleme zu sehen, als auch die politische Korrektheit aufs Korn nehmen. „Randgruppenentmarginalisierungsdeutsch“ nennt er das. Die drei schlüpfen dabei in die Haut der Brüder, ihrer Eltern und Geschwister oder einzelner Märchenfiguren. Kaum zu toppen: Kristian Baders Sketch über den prustenden Frosch aus dem Froschkönig, der sich hüpfend darüber beschwert, dass man ihn vor die Wand geworfen hat. Grandios auch das Lied über das Semikolon, das im Gegensatz zum Punkt „noch Platz lässt für neue Fragen“. Besser kann man den Zeitgeist der Aufklärung, für den die Brüder Grimm stehen, kaum in einem Satz zusammenfassen.

(Eva Karnofsky in der NRZ, 7.11.2021)

Eine Furios geniale Mischung

„Womit fängt man die Beschreibung eines Theaterstückes an? Oder will man sagen eines Schauspiels? Eines Musicals, eines Kabaretts, eines informativen Geschichtsvortrags? Genau als das und mehr entpuppte sich die Aufführung von „Grimms sämtliche Werke … leicht gekürzt“. Eine Furios geniale Mischung, die einen Staunen ließ. Die, mehr noch, den Betrachter verzückt ob der grundsoliden Darbietung von perfekten Dialogen, geschliffenen aktuellen Positionierungen, gekonnter schauspielerischer Leistung, gesanglicher Eindringlichkeit gepaart mit flottem Swing und einer Textmenge, die schwindelig machte und nach zweieinhalb Stunden glücklich in die Nacht entließ. Und wenn Kristian Bader, Michael Ehnert und Jan Christof Scheibe die Bühne verlassen, gibt es nicht umsonst langen und innigen Applaus.“

(Uwe Spille am 3.11.2021 im Südkurier)

Mehr geht auf der Bühne nicht

„‘Grimms sämtliche Werke … leicht gekürzt‘ wusste auf ganzer Linie zu überzeugen: Ein intelligentes, humorvolles, kenntnisreiches Skript über das Leben und Werk der Gebrüder Grimm gepaart mit einer spritzigen und abwechslungsreichen Inszenierung getragen von hervorragenden Schauspielleistungen führte zu einem kurzweiligen Abend, der keine Wünsche offen ließ. Mit einfachen Mitteln basierend auf hervorragender Requisitenarbeit, dem Ausreizen der stimmlichen Möglichkeiten, meisterlich umgesetzter Tierarbeit und dem Annehmen kleiner Manierismen, Gesten und Körperhaltungen erschufen die drei Schauspieler in schnellem Wechsel die Welt der Grimms mit ihren mannigfaltigen Figuren. So geht Theater! Auch die Inszenierung mit ihren schnellen Wechseln, Musikeinlagen, fantastischen Ausflügen und treffenden Metakommentaren gab sich keine Blöße. Die intelligent eingestreute Kritik an heutigen politischen Überkorrektheiten beispielsweise zu vermischen mit der Kritik, die sich die Grimms damals ausgesetzt sahen, französische Kollaborateure zu sein, was unter anderem an französischen Einflüssen in ihren deutschen Hausmärchen festgemacht wurde, ist schlichtweg genial. Mehr geht auf der Bühne nicht. Die Standing Ovations des Abends waren hochverdient. Es wird schwer sein, in dieser Saison diesen Abend noch zu toppen.

(Willem-Alexander Rode am 25.10.2021 in der Nienburger Zeitung)

Grimms sämtliche Werke: Willkommen im Hier und Jetzt

„Was ist deutsche Kultur? Autor Ehnert, das kommt zur Schau respektive Show, hat sich darüber reichlich Gedanken gemacht. Er und seine Kompagnons liefern keine endgültigen Antworten. Doch ihr Mix aus improvisiertem Schauspiel, Kabarett mit biografischen Elementen, neuen Liedern und ungeahnten Choreografien reicht mit Spitzen über Genderwahn, Cancel Culture und Political Correctness bis in die Gegenwart. Willkommen im Hier und Jetzt.“

(Stefan Reckziegel am 6.11.2021 im Hamburger Abendblatt)